Eignungsfeststellungsverfahren Bachelor Architektur TUM
Eignungsfeststellungsverfahren Bachelor Architektur TUM
Allgemeiner Ablauf
Die Auswahl erfolgt über ein Eignungsfeststellungsverfahren. Das ist ein Prozess, in dem deine Eignung für die besonderen studiengangspezifischen Kompetenzen des Bachelorstudiengangs geprüft wird.
Folgende Parameter fließen in die Bewertung ein:
- Hochschulzugangsberechtigung (HZB; bspw. Abitur)
- Eignungstest
Im Eignungsfeststellungsverfahren zählen deine HZB (50%) und die Punkte, die du in einem für alle Bewerberinnen und Bewerber verpflichtenden Eignungstest erhältst (50%). Die HZB wird dabei auf einer Skala von 0-100 umgerechnet und der Test ebenfalls mit 0-100 bewertet. Die erreichten Punkte werden dann geteilt. Ab 70 erreichten Punkten erhältst du eine Zulassung. (Weitere Informationen s. Eignungsfeststellungsverfahren für Bachelorstudiengänge sowie Satzung zum Eignungsfeststellungsverfahren BA-AR)
Termine
Pro Bewerbungsphase sind zwei Termine vorgesehen. Die Zuordnung der Bewerberinnen und Bewerber zu einem Termin erfolgt spätestens eine Woche vorher durch das School Office der TUM School of Engineering and Design. Zu welchem Termin du eingeladen wirst, hängt maßgeblich vom Fortschritt der Prüfung deiner Bewerbung ab. Der zugewiesene Termin des Tests ist einzuhalten.
Die Testtermine werden immer kurz vor Start des Bewerbungszeitraums unter Aktuelle Informationen veröffentlicht.
Ablauf
Der Test findet in Präsenz statt und dauert 90 Minuten. Er umfasst etwa 30 Aufgabenstellungen. Die Aufgaben werden überwiegend auf Deutsch gestellt, maximal 10 % der Aufgaben können auf Englisch sein. Zugelassene Hilfsmittel werden dir in der Einladung mitgeteilt.
Der Test deckt drei Themenbereiche ab:
- Räumliches und architektonisches Grundverständnis:
- Fähigkeit, architektonischen Raum und räumliche Zusammenhänge zeichnerisch zu erfassen und textlich zu beschreiben.
- Gestalterische Fähigkeiten und Fertigkeiten im zweidimensionalen und räumlichen Zeichnen.
- Abstraktes Denken und Reduktion auf das Wesentliche.
- Grundkenntnisse von Architektur und der gebauten Umwelt (Städtebau, Gebäude, Details).
- Konstruktives und zeichnerisches Grundverständnis:
- Fähigkeit, bestehende Geometrien und Konstruktionen zu erfassen und darzustellen.
- Verständnis und Übersetzung von zweidimensionalen und räumlichen Darstellungen.
- Erkennen und Erläutern konstruktiver Prinzipien, wie das Prinzip der vertikalen Lastabtragung.
- Baukulturelles und soziohistorisches Grundverständnis:
- Verständnis der kulturellen Dimension von Architektur, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur.
- Erkennen der gesellschaftlichen Funktionen und Aufgaben.
- Entwicklung einer Vorstellung der historischen Perspektiven und Zusammenhänge.
Es gibt folgende Aufgabentypen:
- Mehrfachantworten: Auswahl aus vorgegebenen Antworten, von denen jeweils nur eine korrekt ist.
- Freitextaufgaben: Schriftliche Beantwortung offener Fragen.
- Zeichenaufgaben: Zeichnerische Lösungen zu gestellten Aufgaben.
Die maximale Punktzahl beträgt 100. Die drei Themenbereiche werden jeweils zu etwa einem Drittel gewichtet.
Beispielhafte Aufgaben (Eignungstest 2025 und 2026)
Der Test enthielt unter anderem Aufgaben mit Skizzen, Berechnungen, Ankreuzaufgaben sowie Aufgaben zum räumlichen Vorstellungsvermögen, zu Gleichgewichtsüberlegungen, Architekturepochen sowie bekannten Architekten und Bauwerken (z.B. aus München). Einige Aufgaben waren auf Englisch gestellt.
Beispiele für Aufgabenstellungen:
- Zwei Fotos verschiedener Gebäude (eines im Dschungel aus Holz, eines in der Wüste) sollten hinsichtlich des Zusammenhangs von Umgebung und verwendetem Material erläutert werden.
- Ausgehend von einem Foto eines Raumes in Zentralperspektive (Klinkermauerwerk, Fenster) sollte ein Schnitt durch Fenster und Wand skizziert werden.
- Anhand eines Holzbalkens von 20 m und der Skizze eines Binderdachelements sollte die sinnvolle Aufteilung auf Druck- und Zugstäbe bestimmt werden.
- Volumenberechnungen anhand von Formeln.
- Anhand einer Skizze aus drei wacklig aufeinanderstehenden Quadraten sollte überlegt werden, wie diese mit einem einzigen Stab stabilisiert werden können.
- Anhand eines Grundrisses sollte eine Holzbalkendecke mit passendem Sprungmaß eingeteilt und die benötigte Balkenanzahl berechnet werden.
- Berechnung von Querschnitt und Länge eines Holzbalkens unter gegebenen Lasten.
- Berechnung der Kosten einer Holzbalkendecke anhand von Bruttopreisen für Holz pro Quadratmeter.
- Auf Englisch: Beschreibung, welche Materialien, Möbel und Gegenstände einen Raum besonders gemütlich machen, mit ausführlicher Begründung.
- Zeichnen und Benennen eines bekannten Gebäudes aus München.
- Nennen je eines Gebäudes und eines bekannten Architekten aus drei verschiedenen Jahrhunderten.
- Anordnung vorgegebener Räume (z.B. Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad, Flur) in einem Grundriss mit vorgegebener Quadratmeterzahl zu einer praktischen Raumaufteilung.
- Zeichnen von Zylinder, Kugel und Quader mit Schatten in korrekter Perspektive.
- Würfelperspektiven: Bestimmen der Seitenansicht eines Würfels anhand der Draufsicht.
- Zeichnen des Schattenverlaufs von Gebäudekanten bei einem Sonnenstand von 45°, ausgehend von einer Draufsicht und einer Ansicht des Gebäudes.

Erstitage
Erstitage Architektur
First-semester-days Architecture
---english version below---
Zum Start ins Semester laden wir alle Erstsemester sowie internationale Studierende herzlich zu den Erstitagen der Fachschaft Architektur ein. Die Erstitage finden immer in der ersten Semesterwoche statt. Ihr werdet noch vor Semesterstart in eine WhatsApp-Gruppe hinzugefügt, über die wir die genauen Termine und Treffpunkte bekannt geben.
Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, sich untereinander kennenzulernen, die Universität zu entdecken und den Studienbeginn gemeinsam zu feiern.
Grober Ablauf:
Mittwoch vor der ersten Semesterwoche
Vormittags – Begrüßung durch die Fachschaft (Master + Internationals)
Mittags – Unitour (Master + Internationals)
Abends – Bartour (Master + Internationals)
Donnerstag vor der ersten Semesterwoche
Vormittags – Begrüßung durch die Fachschaft (Bachelor)
Mittags – Unitour (Bachelor)
Abends – Bartour
Freitag vor der ersten Semesterwoche
Vormittags – Weißwurstfrühstück
Abends – Semester Opening Party
Wir freuen uns auf alle Teilnehmenden und darauf, gemeinsam mit Euch ins neue Semester zu starten.
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At the beginning of the semester, we warmly invite all first-year and international students to take part in the first-semester-days by the TUM Architecture Student Council. The first-semester-days always take place during the first week of the semester. You'll be added to a WhatsApp group before the semester starts, where we'll announce the exact dates and meeting points.
The program offers the opportunity to meet fellow students, get to know the university, and start your studies together in a welcoming atmosphere.
Rough schedule:
Wednesday of the first week of semester
Morning – Welcome by the Student Council (Master + Internationals)
Midday – Campus Tour (Master + Internationals)
Evening – Bar Tour (Master + Internationals)
Thursday of the first week of semester
Morning – Welcome by the Student Council (Bachelor)
Midday – Campus Tour (Bachelor)
Evening – Bar Tour
Friday of the first week of semester
Morning – Traditional Weißwurst Breakfast
Evening – Semester Opening Party
We are looking forward to welcoming all of you and starting the new semester together.



How To Plott














Erstsemester Einkaufsliste
Gerade im ersten Semester ist es oft schwer abzuschätzen, was man wirklich braucht – und was nicht. Damit ihr nicht komplett planlos in die ersten Projekte startet, hier ein Überblick über Materialien, die sich im Alltag bewährt haben.
- Fallminenbleistift
- Radiergummi
- Fineliner / Pilot
- Geodreieck (groß)
- Zirkel
- Skizzenrolle / Notizheft
- Bunte Stifte (Fineliner, Marker, …)
- Cutter
- Schneidematte
- Schneidelineal (ca. 70 cm)
- Holzleim
- T-Schiene
- Gehrungsschere / -säge
- Maskingtape / Kreppband
- Taschenrechner
Konkret für die Projekte:
- Styrodur (für Arbeitsmodelle)
- Styrocutter (könnt ihr in der Toolbox ausleihen)
- Pappe (Closing the Circle, Altpapier)
- Holz
Am Ende gilt: Das sind nur Empfehlungen. Ihr müsst nicht alles sofort kaufen, vieles könnt ihr euch auch teilen – das spart Geld, Platz und macht die Arbeit oft sogar gemeinsamer und entspannter.

Laptop Tips
Ein Laptop wird erst ab dem dritten Semester benötigt, da erst dann die Arbeit mit CAD Programmen, Photoshop, etc. beginnt. Davor kannst du alles mit älteren Geräten machen, oder du benutzt die Rechner im Computerraum (in der Werkstatt/Design Factory im Keller). Achtung: alle Angaben, die im Folgenden gemacht werden, sind ohne Gewähr und basieren auf persönlichen Erfahrungen. Stand 18.09.25
Anforderungen für einen neuen Computer/Laptop:
Für einen Computer gibt es einiges zu beachten, damit er genug Leistung hat, um Architekturprogramme auszuführen. Grundsätzlich gilt: Je mehr ihr von dem Computer verlangt, desto leistungsstärker sollte er sein, um Wartezeiten zu verringern oder manche Arbeiten überhaupt zu ermöglichen. Dabei würde ein evtl. beabsichtigter intensiver Gebrauch von Renderprogrammen z.B. die Wahl der Grafikkarte beeinflussen. Das Arbeiten mit großen Projekten oder Dateien und das gleichzeitige Arbeiten in mehreren anspruchsvollen Programmen z.B. die Größe des Arbeitsspeichers.
Generell ist es empfehlenswert, sich ein Budget zu setzen und dann den besten Laptop innerhalb des Budgets zu suchen, es geht nämlich immer besser und teurer. Und wenn du ein passendes Laptopmodell gefunden hast, dir ein zwei Reviews auf Youtube anzuschauen, um mehr Infos über spezifische Eigenschaften genau dieses Modells zu bekommen. Leider können z.B. bei Windows Laptops trotz auf dem Papier identischer Ausstattung größere Unterschiede in Performance, Akkulaufzeit, Lautstärke und Verarbeitungsqualität bestehen.
Die alte Frage "Apple Mac oder PC?" ist im Architekturstudium nicht so irrelevant. Es gibt nicht nur einen Preisunterschied zwischen den beiden Betriebssystemen, sondern auch einige Kompatibilitätsprobleme. Die typischen Programme, die an der TUM verwendet werden, laufen sowohl auf Mac als auch auf Windows einwandfrei. Es gibt jedoch ein paar Programme, die nicht nativ auf Macs laufen z.B. Lumion (Renderprogramm). Solltet ihr also an einem sehr spezifischen Programm interessiert sein, informiert euch vorher, ob/wie es auf beiden Betriebssystemen läuft.
ALLGEMEIN
- Bildschirm: Euer Laptop sollte zwischen 13 und 17 Zoll Bildschirmgröße haben, wobei 15 Zoll der beste Kompromiss zwischen Größe und Gewicht ist. Mehr als 15 Zoll schadet nicht, ist aber deutlich mühsamer täglich mit sich rumzuschleppen; bei weniger werden einige Programme sehr klein und unübersichtlich. Der Bildschirm sollte mindestens eine Auflösung von 1920x1080 Pixel (Full HD) haben; je mehr Pixel, desto besser.
- RAM: Achtet darauf, dass ihr als absolutes Minimum 8 GB RAM habt. Da du deinen Laptop aber hoffentlich ein paar Jahre hast, sind eigentlich eher 16 GB RAM zu empfehlen. 24 GB oder 32 GB RAM sind längerfristig gerade der Sweetspot, wenn es das Budget zulässt. 64 GB nur, wenn du weißt, du nutzt es aus!
- Speicher: Die meisten neuen Laptop-Modelle sind werkseitig mit einer SSD ausgestattet. Wenn ihr gebraucht kauft, solltet ihr unbedingt darauf achten, dass eine SSD verbaut ist. Der Laptop sollte mindestens 250 GB Speicherplatz haben, aber bei den Dateigrößen, mit denen wir im Studium arbeiten, sind 500 GB oder mehr empfehlenswert. Macs sind alle mit schnellen NVMe-SSDs ausgestattet, daher müsst ihr nur auf die Speicherkapazität achten. Wenn es euch wichtig ist, euren PC zukunftssicher zu verwenden, könnt ihr auch darauf achten, ob die SSD austauschbar oder sogar mit einem zweiten Slot erweiterbar ist (bei Mac leider nicht erweiterbar). Da der Aufpreis für mehr Speicherplatz leider oft sehr teuer ist (vor allem bei Mac), empfiehlt es sich, in eine externe Festplatte und/oder Cloudspeicher zu investieren, um dort alte Projekte und Backups zu speichern. Z.B. 500 GB/1 TB interner Speicher (Programme und aktuelle Projekte) + 1/2 TB externer Speicher (Backups, alte Projekte und die 50 000 Urlaubsbilder).
WINDOWS
- CPU (Prozessor): Windows Computer sind mit Intel oder AMD Prozessoren ausgestattet. Große Unterschiede gibt es zwischen den beiden Herstellern nur in für euch unwichtigen technischen Details, ihr könnt hier also frei wählen. Um ausreichend Leistung zu haben, solltet ihr einen Laptop mit Intel Core i5, i7 oder i9 mindestens der 12. Generation wählen. Hier gilt: Je neuer, desto schneller, zumindest in ihrer jeweiligen Modellserie. Ein i5 der 14. Generation ist nicht unbedingt schneller als ein i7 der 12. Generation. Alternativ könnt ihr auch Laptops mit CPUs von AMD finden. Hierbei empfiehlt sich ein AMD Ryzen 5, 7 oder 9, mindestens aus der 6000er Serie, besser noch 7000er oder 8000er.
- GPU (Grafikkarte): Die Wahl einer Grafikkarte hängt davon ab, wie stark ihr euer Gerät beanspruchen wollt. Für einfaches CAD-Zeichnen und Photoshop sind integrierte Grafikkarten von Intel ausreichend. Wenn ihr jedoch Rendern möchtet, empfiehlt sich eine dedizierte Grafikkarte von Nvidia oder AMD. Die meisten Programme verlangen mindestens 4 GB VRAM. Bei Nvidia sollte eure Grafikkarte mindestens eine GTX 16xx oder RTX 20xx sein. Empfehlenswert für heutige Nutzung sind RTX 3050, 3060, 4050 oder besser. Für komplexere Renderings empfiehlt sich alles ab einer RTX 3060/4060 (ganz grob: 3080≈4070, 4090 ist derzeit Spitzenklasse). AMD-Grafikkarten sind in Laptops seltener, aber achtet auf eine AMD Radeon RX 6000M oder 7000M-Serie. Unter diesem Link könnt ihr die Leistung unterschiedlicher Grafikkarten in Blender (kostenloses Open-Source-Renderprogramm) vergleichen, um euch einen groben Überblick zu verschaffen. Achtet bei Nvidia auf das Anhängsel "Laptop".
- Vorteil Windows: Ein Vorteil, den Windows Laptops gegenüber Mac Laptops haben, ist, dass man für deutlich weniger Geld die gleiche oder manchmal bessere Grafikleistung bekommt.
APPLE MAC
- CPU (Prozessor): Bei Mac: Alle neu erhältlichen Macs mit M1, M2, M3 oder dem neuen M4-Chip sowie deren Varianten bieten ausreichend Leistung für leichte bis normale Nutzung. Für grundlegende Aufgaben wie Photoshop oder einfache CAD-Zeichnungen reichen die Basismodelle aus. Sollten die Anforderungen jedoch komplexer werden, empfiehlt sich ein Pro- oder Max-Modell.
- GPU (Grafikkarte): Bei Mac hängt die Grafikleistung von den integrierten Grafikkarten in den M-Prozessoren ab. ArchiCAD empfiehlt eine GPU mit mindestens 12 Kernen. Beachtet, dass die Dateigröße in vielen Programmen direkt mit der benötigten Leistung korreliert. Solltest du vorhaben, regelmäßig und/oder komplexere Renderings zu erstellen, empfiehlt sich ein Pro- oder Max-Modell.
- Vorteil Mac: Ein Vorteil, den Macs mit M-Chip gegenüber fast allen Windows Laptops haben, ist, dass sie extrem energieeffizient sind. Dies bedeutet in Praxis, dass die Akkulaufzeit bei mäßiger Belastung extrem lang ist und die Lüfter nicht so laut oder gar nicht hörbar sind.
Ressourcen
Laptopreviews: NotebookCheck
CPU (Prozessor) Vergleich: NotebookCheck Mobile CPUs
GPU (Grafikkarten) Vergleich: NotebookCheck Mobile GPUs, Blender Open Data

Programmtutorials
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